Sybille Koopman

When I look back at my life now, everything has worked out for me so well. I had a tough start with a depressive mother and I spent years on trying to get her appreciation, as I was convinced, she had never loved me—and that felt hopeless. I was lonely, thinking I am worthless and tried to hide that from others, as I feared their resentment, once they would find out how I really am. I hid that even from myself.

I got married, got a daughter, got divorced, and then, I think, I realized, that I would have to grow up if I wanted my daughter to have a chance in life. I sure noticed, there was something missing in my life, but I didn’t know what it was. I tried to find this “something” in the world, I had many friends who should prove that I was worthy—but I never believed them. Or rather: I had read those kind of books of wisdom, but I didn’t have a clue, how to find that peace, that well-being, that appreciation of myself and others, that would make me happy. “Loving what is”—as Katie calls it.

I met my second husband when my daughter was 12. We moved together and it worked somehow, although we hadn’t even thought about how we would do it: bring up 5 children together. We thought love would be enough. And he gave me the security I needed. Of course, it was not enough. We drifted apart, I felt alone and not understood by him. And I had sex with him, although I rejected him for not helping me and not loving me enough—that is, what I thought. Then my nightmare started, I couldn’t sleep any more. Difficult years, searching for solutions in medicine and in all sorts of forums, depressed, and somehow still functioning and working in my job and at home, always tired.

I met The Work 2009, but didn’t recognize the huge potential immediately. Still, desperation kept me going, as I met people who—through The Work—had developed wonderful qualities, and I wanted to be like them. In 2011, I went to The School for The Work in Germany and started my training with ITW. In 2013 my relationship almost broke up, and I found the 2 options: buy a flat and a dog or go to Turnaround House. And I chose option 2.

With the help of great people, Certified Facilitators for The Work, I worked on my husband`s beard, my mother, my father, my sister, our old camper van, and lots of other topics extensively and it felt like I was losing skin after skin, being peeled like an onion, coming out fresh and new. I discovered my strategies, my apprehensions, my need for protection, my lack of self-love, my way to be a victim, my shame and guilt.

And all I did was follow the simple directions. I came to listen to my little voice inside, telling me to do this, or to do that—and I still do without hesitation. I learned to listen inside, when it feels bad, identify the thought, write a Worksheet and question it.

Turnaround House really had turned me around. My sleeping might still be difficult, but I know now, that I don’t need all that sleep. I need to be awake, I am a late bloomer, I need to catch up. I don’t need my mother’s love any more, but I love her and we get on amazingly well. I still have my husband, and I am grateful, that he still pushes my buttons, and that he is still with me. I have learned to appreciate and love him for what he is.

The Work has made me gentler and more patient. I learned that all kinds of worry threaten my Inner peace —when I believe the thoughts that are behind it. Sometimes I can even laugh about how my ego still tricks me out—and I started a relationship with that little girl in me, that I had not even been aware of for so long.

Now I also notice that harsh voice in me that used to make me feel very bad—and I am aware, it just wants to help me improve. I understand, that this Inner growth needs mindfulness and practice, it doesn’t come for free. I am aware, that my life gets sweeter and kinder and my heart is full of gratitude for The Work and for Katie.

And the journey continues. Getting undone. Being on the Helpline for The Work. Working with clients. Emptying the dishwasher, being a grandmother, a mother, a friend, a wife, a daughter, and a sister. There is still a lot do do and that is fine with me. The Work is a very important part of my life. It would make me happy, if you feel attracted by my words, or by my history, I would love to do The Work with you, if you wish to.

You can send me an e-mail to [email protected] I do The Work in English and German.

As I had the experience in The Turnaround House, I love to offer packages for ongoing Works. Also, you may come to visit me in our home and do The Work here vor several days. We are in the suburban area of Munich, Bavaria. It is a lovely place to discover and do The Work at the same time. We do not charge for the room. We like to have guests. And I think it is a good possibility to find time and space for the Inner work. Please, do not hesitate to contact me if you have any questions.

Wenn ich auf mein Leben zurückschaue, sehe ich: es ist alles prima gelaufen. Ich hatte einen schwierigen Beginn mit einer depressiven Mutter und ich verbrachte Jahre damit, ihre Anerkennung zu wollen, da ich überzeugt war, sie liebt mich nicht. Ich musste irgendwann einsehen, dass das von Anfang an hoffnungslos gewesen war. Ich war sehr einsam, dachte ich bin nichts wert und versuchte gleichzeitig, das vor den anderen zu verbergen, da ich ihre Ablehnung fürchtete, wenn sie herausfänden, wie ich war. Das habe ich sogar vor mir selber verborgen.

Ich heiratete, bekam eine Tochter, wurde geschieden – und ich glaube von da an wurde mir klar, dass ich erwachsen werden musste, sollte meine Tochter eine Chance haben im Leben. Ich merkte ja, dass etwas in meinem Leben fehlte, aber ich wusste nicht, was es war. Ich versuchte, dieses “etwas” in der Welt zu finden, hatte viele Freunde, die mir bestätigen sollten, dass ich etwas wert war, aber ich glaubte ihnen nicht. Und ich hatte viele weise Bücher gelesen, aber ich hatte keine Ahnung, wie ich diesen Frieden, dieses Wohlfühlen, diese Akzeptanz von mir selber und anderen finden könnte, die ich brauche, um glücklich zu werden. Kurz gesagt: Lieben was ist, wie Katie es nennt.

Ich lernte meinen zweiten Ehemann kennen, als meine Tochter 12 war. Wir zogen zusammen und es funktionierte irgendwie, obwohl wir versäumt hatten, uns Gedanken zu machen, wie wie es schaffen könnten: 5Kinder großzuziehen. Wir dachten, die Liebe würde es schon schaffen – und er gab mir die Sicherheit, die ich brauchte. Natürlich war die Liebe nicht genug. Wir entfernten uns von einander, ich fühlte mich einsam und nicht verstanden von ihm. Und ich hatte Sex mit ihm, obwohl ich ihn ablehnte, weil er “mich nicht unterstützte und mich nicht genug liebte” Dann fing der Alptraum an: ich konnte nicht mehr schlafen. Schwierige Jahre, die Suche nach Lösungen in der Medizin, in Foren, dabei funktionieren in meiner Arbeit wie auch zu Hause, immer müde.

Als ich 2009 der Work begegnete, erkannte ich nicht gleich das große Potenzial, aber die Verzweiflung hielt mich dabei, denn ich lernte Menschen kennen, die durch The Work in meinen Augen wunderbare Eigenschaften hatten. So wollte ich auch sein. 2011 erste School for The Work in Deutschland und Beginn meiner Ausbildung beim ITW. 2013: Meine Beziehung stand auf der Kippe und ich sah 2 Optionen: Kauf einer Wohnung und ein Hund – oder Turnaround House. Ich entschied mich für Option 2.

Mit der Hilfe von großartigen “Certified Facilitators” “beworkte” ich den Bart meines Mannes, meine Mutter, meinen Vater, meine Schwester, unser altes Wohnmobil und viele weitere Themen ausgiebig. Es fühlte sich an, als verlöre ich Haut um Haut, geschält wie eine Zwiebel, frisch und neu. Nach und nach erkannte ich meine Strategien, meine Befürchtungen, mein Schutzbedürfnis, meinen Mangel an Selbstliebe und mein Opferdasein, meine Scham und meine Schuldgefühle.

Und alles was ich tat war: den einfachen Anweisungen Folge leisten. Ich lernte, die kleine Stimme in mir zu hören, die mir sagt: tu dies, tu das – und ich tue es, immer noch. Ich lernte, wenn es mir schlecht geht, mir zuzuhören, den Gedanken hinter dem Gefühl zu finden, ein Arbeitsblatt zu schreiben und zu hinterfragen.

Das “Umkehrhaus” hat mich umgekehrt. Mein Schlaf ist immer noch ein Thema, aber ich weiß auch, dass ich wenig Schlaf brauche, dafür aber die Zeit, um aufzuwachen. Schließlich bin ich ein Spätzünder. Ich hole auf. Die Liebe meiner Mutter brauche ich nicht mehr, aber ich liebe sie und es ist entspannt zwischen uns geworden. Meinen Mann habe ich noch und ich bin dankbar, dass er zuverlässig meine Knöpfe drückt und dass er immer noch bei mir ist. Ich habe gelernt ihn zu schätzen für das, was er ist.

The Work hat mich sanfter und geduldiger gemacht. Ich lernte, dass alle Art von Sorgen meinen inneren Frieden bedrohen – wenn ich die Gedanken, die dahinter stehen glaube. Ich kann schon manchmal darüber lachen, wie mein Ego mich immer noch austrickst und ich habe ein Verhältnis mit dem kleinen Mädchen angefangen, das in mir wohnt – und von dem ich früher nicht mal wusste, dass es existiert.

Auch nehme ich diese barsche Stimme in mir wahr, die mich antreibt, um mich zu verbessern und die mich oft so gequält hat – und weiß: mein Antreiber meint es ja nur gut. Ich habe kapiert, dass dieses Wachstum nur durch Achtsamkeit und Übung zu haben ist. Und diese Erkenntnis bestimmt mein tägliches Leben. Ich nehme wahr, dass mein Leben freundlicher und süßer wird und bin erfüllt von Dankbarkeit für The Work und Katie.

Und die Reise geht weiter: Strategien verlernen, an der Helpline arbeiten, mit Klienten arbeiten, die Geschirrspülmaschine ausräumen, eine Großmutter sein, eine Mutter, eine Tochter, eine Ehefrau, eine Freundin, eine Schwester. Es gibt noch viel zu tun für mich. Und das ist gut so. The Work ist ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Ich würde mich sehr freuen, falls meine Worte oder meine Geschichte Sie anzieht und Sie mit mir arbeiten möchten.

Da ich durch das TAH die Erfahrung gemacht habe, dass fortdauernde Arbeit fruchtbar ist, biete ich gern TheWork Pakete an. Ich begleite genauso gern am Telefon wie per Skype oder persönlich bei mir zu Hause – oder auch bei Ihnen. Falls Sie eine Veränderung wünschen, kann ich auch anbieten, mehrere Tage hier in unserem Haus bei München mit uns zu verbringen. München ist interessant und es ist sicher eine gute Gelegenheit, Zeit und Raum zu finden für die Innere Arbeit. Wir verlangen nichts für das Gästezimmer. Wir haben gerne Gäste. Bitte zögern Sie nicht, Kontakt mir mir aufzunehmen, wenn Sie Fragen haben.

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